Hallo zusammen,
Ich melde mich heute mal wieder von unterwegs. Denn nach 7 Tagen auf Hawaii bin ich schon wieder unterwegs. Die Woche war mein erster richtiger Urlaub in diesem Jahr. Nicht, weil ich sonst keine Zeit hätte, sondern weil ich das irgendwie nicht so brauche. Trotzdem hat es natürlich mega gut getan, mal den Kopf frei zu bekommen.

Mal eine Woche Benachrichtigungen ausgeschaltet, ohne Mails zu checken (gut, einmal habe ich kurz reingeschaut), ohne ständig erreichbar zu sein, ständig das Smartphone rauszuholen und immer up-to-date sein zu müssen. Am Anfang hatte ich natürlich immer diesen Impuls. Beim Warten an der Rezeption oder im Restaurant. Aber ich konnte das Handy dann doch ganz gut stecken lassen. Und sofort war ich viel präsenter, viel mehr im Moment. Und ich konnte diesen geilen Ort viel mehr wertschätzen.

Von Europa aus ist Hawaii ultra weit weg und ein Urlaub dort mega teuer. Wenn überhaupt ein Once-in-a-Lifetime-Event. Aber durch die Westküsten-Brille sieht das direkt ganz anders aus. Von L.A. aus sind es nur 5 Stunden Flug und die Preise so wie bei uns zu Hause. Da ist dieses krasse Paradies plötzlich erreichbar.
Während ich mit meiner Frau Laura auf O’ahu (die Hauptinsel mit z. B. Honolulu) und Big Island (geile Natur) unterwegs war, habe ich mir mal die Zeit genommen für einen persönlichen Jahresrückblick. Bisschen früh, ich weiß, aber: Warum mit den guten Vorsätzen bis Silvester warten? Es bleiben noch 40 Tage in diesem Jahr, um jetzt schon damit anzufangen!
What brings me joy?
Ganz klar: Mich einfach mal überraschen lassen. Wie bei der Show von Chris Williamson. Einfach zu Events gehen, ohne vorher genau zu wissen, was mich erwartet. Zu Konzerten, bei denen ich die Band nicht kenne. Neues ausprobieren. Ich bereite mich sonst auf alles immer super akribisch vor. Auch bei Hikes checke ich vorher die Strecke mit Fotos ab und schaue, ob sich der Ausblick lohnt. Das will ich bei privaten Events auf jeden Fall ändern. Wenn ich für’s Business zu einer Konferenz gehe und die 10 k kostet, muss ich natürlich vorher wissen, ob das passt.

What were my crucial activities this year?
Eine mega wichtige Sache, die ich dieses Jahr gelernt habe: Mein Job als CEO ist es nicht, möglichst busy zu sein. Mein Job ist es, geile Ideen zu haben, die das Business voranbringen. Ich muss nicht der Task-Master sein, der jeden Tag 100 Punkte von der To-Do-Liste wegarbeitet, sondern derjenige, der mit seiner Vision und seinem Drive das Business nach vorne bringt. Dafür brauche ich die Freiheit, unterwegs zu sein, zu networken etc. Das geht natürlich nur mit einem geilen Team, das einem den Rücken freihält. In Leipzig sind das zum Beispiel Leon Leon Kalu und Tina Tina, die mit BDX Deutschland einfach richtig krass abliefern.
What do I want to get rid of?
Da hab ich ehrlich gesagt noch nicht so wirklich was auf meiner Liste. Ich werde weiterhin alles darauf checken, ob es auf die Vision von BDX und der NTS einzahlt.

Das war’s für diese Woche. Doch wo wir schon bei Jahresrückblick sind: Welche Themen aus dem Newsletter oder dem Podcast waren für dich am interessantesten? Welche Learnings haben dir am meisten geholfen? Antworte auf den Newsletter und lass es mich wissen. Ich hab Bock auf ein bisschen Austausch. Für mich geht’s jetzt nach Las Vegas für das Formel-1-Wochenende. An der Stelle vielen Dank an Liqui Moly und besonders an Sebastian Zelger (Sebastian Zelger) für die Einladung.
Bis nächsten Freitag! ✌️
Benjamin