Hallo,
erstmal sorry für die Verspätung. Am Donnerstag war Thanksgiving und da herrscht in den USA Ausnahmezustand. Davon habe ich mich auch etwas anstecken lassen.
Aber los geht’s:
Als wir Kinder waren, war mein Bruder ein riesiger Formel-1-Fan. Schumacher, Häkkinen, Räikkönen. Und natürlich habe ich mich auch davon anstecken lassen.
Und irgendwann… hat’s mich einfach nicht mehr interessiert.
Aber das letzte Wochenende in Las Vegas hat ALLES wieder geändert.
Und es lag nicht am Rennen. Es war alles drum herum. Die Energie. Das Business. Das Branding.

Und ich hab etwas realisiert, das für Brands heute super relevant ist. Formel 1 ist nicht einfach nur ein Sport. Es ist der Ort, wo Kultur hinschaut. Egal ob du Sponsor bist oder nicht – dort generierst du Aufmerksamkeit, Relevanz und echten Brand Buzz.
Und jetzt kommt der spannende Part: Du brauchst nicht mal eine Aktivierung direkt an der Strecke. Wenn ich eine Brand wäre, würde ich:
- zehn Creator mitnehmen
- ein Side Event hosten
- die überteuerten Influencer-Fees skippen
- und die Magnetik der Formel 1 nutzen
People wollen Nähe zur Experience. Nicht noch ein generisches Festival-Zelt wie bei Coachella. Und dann ist etwas passiert, das mich wirklich hängen geblieben ist.

Ich bin Derek Chang über den Weg gelaufen – CEO von Liberty Media, der Firma, der die Formel 1 gehört. Wir haben darüber gesprochen, wie sie die Brand aufgebaut haben. Und eine Zahl hat mich komplett umgehauen: 50 % der F1-Fans sehen mindestens EIN F1-Content-Piece pro Tag.
In einer Welt, in der wir ständig diskutieren über Output, Distribution, Channel Fatigue und Audience Fragmentation zeigt das etwas ganz Einfaches: Jeder einzelne Touchpoint zählt. Es ist dieses Flywheel an Berührungspunkten, das Weltklasse-Brands groß macht. Deshalb gewinnt die Formel 1 immer wieder.
Und ein kurzer Gedanke zu Talent: Die meisten wollen Fotos mit Fahrern oder Celebrities. Ich rede lieber mit den Leuten, die Kultur hinter den Kulissen formen – so wie Derek. Das sind für mich die echten Rockstars.
Noch ein besonderes Highlight: Ich hab Gordon Ramsay im Paddock getroffen. Nicht wegen der Celebrity. Sondern weil er seit Jahrzehnten relevant bleibt. Chef → TV → Social → Collabs mit Creators. Das ist echte Brand Evolution.

Riesen Shoutout an Liqui Moly (vor allem an Sebastian Zelger) für die Einladung. Sie sind ein perfektes Beispiel dafür, wie eine Brand:
- Entscheider erreicht
- Millionen Impressions generiert
- ohne Paid Ads zu verbrennen
- und das exakt in ihrer Zielgruppe
Smart. Effizient. On Point. Was heißt das alles für Brands? Vielleicht ist das Learning ganz simpel: People erinnern sich an Momente – nicht an Marketing.
Das wars für diese Woche. Nächste Woche bin ich bei der Art Basel. Ein komplett anderer Vibe. Ich bin gespannt, wie Brands dort im Vergleich zur Formel 1 auftreten. Bis nächsten Freitag! ✌️
Benjamin