Hallo zusammen,

Ich bin in letzter Zeit sehr beschäftigt mit großen Projekten bei BDX, und das hat einige Dinge in Perspektive gerückt für den kommenden Sommer.
Diesen Sommer wird die Welt stillstehen… und alle Blicke werden auf der FIFA 2026 Weltmeisterschaft liegen!
Zum ersten Mal in der Geschichte erstreckt sich das Turnier auf drei Länder (USA, Kanada, Mexiko) gleichzeitig.
48 Teams. 104 Spiele. 16 Gaststädte. 6,5 Millionen Fans werden erwartet zu reisen.
Kein Sportveranstaltung wurde je über so viel Geografie verteilt, oder über so viele kommerzielle Möglichkeiten zur gleichen Zeit.
Wenn Sie eine Marke, ein Vermarkter, ein Kreativer oder ein Geschäftsinhaber sind, ist dies der wichtigste Sommer Ihrer Karriere. Hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen!

Das Ausmaß des Tatsächlich Geschehenden
- Die FIFA wird in diesem Weltmeisterschaftszyklus schätzungsweise 13 Milliarden US-Dollar Gesamtumsatz generieren.
- The global advertising market is expected to receive a $10.5 billion injection directly tied to the tournament.
- Eine 4,5-Milliarden-Dollar-Sponsoring-Ökonomie wird durch die 13 Gaststädte in den USA und Kanada allein fließen.
- Es wird 40 mehr Spiele geben als bei jeder bisherigen Weltmeisterschaft.
Dies ist nicht nur ein Fußballturnier. Es ist das größte Marketingereignis des Jahrzehnts. Und mit so viel im Gange wird eine Eins-Größen-passt-alle-Kampagne hier nicht funktionieren. Die Möglichkeit liegt lokal… verbunden mit spezifischen Gemeinschaften, spezifischen Kulturen, spezifischen Nachbarschaften.
Was die großen Marken tun
Die größten Player bauen bereits seit über einem Jahr an ihren Strategien für die Weltmeisterschaft. Hier ist, was sie tatsächlich umsetzen.
Adidas hat einen kinematischen Film mit Lionel Messi, Lamine Yamal, Timothy Chalamet und vielen mehr gestartet. Sie sponsern auch 14 Nationalmannschaften, geben Trikots für die erste Zeit ever frei und führen eine vierwöchige digitale Aktivierung namens Adidas Fußball Festival innerhalb einer großen Gaming-Plattform aus. Sie sind überall und sie tun es mit Qualität.

Nike geht aktuell einen anderen Weg. Anstatt mit Kampagnen zu führen, bringen sie das auf den Markt, was ihr CEO als „eine spannende neue Plattform für Bekleidungsinnovationen“ bezeichnet hat – zusammen mit mehreren fußballinspirierten Streetwear-Kollektionen. Die Strategie lautet: Fashion und Kultur zuerst, Sport an zweiter Stelle. Watch their kit reveal here.

Coca-Cola entwickelte eine brandneue Hymne für die Weltmeisterschaft – eine Neuinterpretation von Van Halens ikonischem „Jump“, performt von J Balvin. Gleichzeitig läuft die Kampagne „Uncanned Emotions“, die sich darauf konzentriert, rohe und echte Fanreaktionen in den entscheidenden Momenten der Spiele einzufangen. Coca-Cola ist seit Jahrzehnten FIFA-Partner und weiß genau, wie man diese Bühne nutzt. In diesem Jahr geht es bei der Arbeit weniger um das Produkt und mehr um das Gefühl.

Die Creator Economy und die Weltmeisterschaft
Ausgewählte Creator erhalten offiziellen Behind-the-Scenes-Zugang zu Pressekonferenzen und Trainingseinheiten.
Eine größere Gruppe von Creatorn erhält Zugang zum FIFA-Archivmaterial, um eigene Inhalte zu produzieren. Marken bauen zudem spezielle „Social War Rooms“ auf, um Spiele in Echtzeit zu verfolgen und innerhalb weniger Minuten auf virale Momente zu reagieren.
Der Grund dafür ist einfach.
- ➡️ Sie sprechen die Sprache ihrer Community.
- ➡️ Sie bauen über Jahre hinweg durch täglichen Content Vertrauen auf.
Wenn ein Creator über die Weltmeisterschaft berichtet, fühlt es sich für sein Publikum nicht so an, als würde es eine Übertragung anschauen. Es fühlt sich an, als würde man einem Freund dabei zusehen, wie er etwas Besonderes erlebt. Diese emotionale Verbindung kann keine noch so prominente Sponsorenplatzierung nachbilden.
Die Marken, die diesen Sommer herausfinden, wie sie authentisch mit Creatorn zusammenarbeiten können – und sie nicht nur für einzelne Posts bezahlen – werden Zielgruppen erreichen, die klassische Paid Media schlichtweg nicht erreichen kann.
Die größere Chance, über die niemand spricht
Nicht jede Marke kann offizieller FIFA-Partner sein. Die Sponsoring-Stufen sind teuer und größtenteils bereits vergeben. Aber hier ist der entscheidende Punkt: Das wirkungsvollste Marketing rund um diese Weltmeisterschaft wird ohnehin nicht in den offiziellen Kanälen stattfinden.

Watch-Partys, lokale Aktivierungen, stadtspezifische Erlebnisse und Markenkooperationen, die nichts mit der FIFA zu tun haben, aber alles mit Fußballkultur. Die Marken, die rund um das Turnier ihre eigenen Momente schaffen, Communities einen Ort zum Zusammenkommen und Feiern geben und damit einen echten Mehrwert für das Fan-Erlebnis schaffen, werden die größten Gewinner sein.
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